Das Bild zeigt die berühmte Shwedagon-Pagode in Yangon (Rangun) wie sie um die Jahrhundertwende aussah. Es stammt von einem aus Deutschland stammenden Fotografen namens Philipp Klier, dessen Bilder einen Eindruck vom Birma an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert geben.
Die Pagode hat - stellvertretend für das ganze Land - unzählige Besucher verzaubert, darunter auch viele Deutsche. Viele haben hier photographiert. Noch mehr haben darüber berichtet, was sie wahrgenommen und wie sie Shwedagon, Birma und die hier lebenden Menschen empfunden haben. Einige, eher wenige, haben auch darüber nachgedacht (nachdenken können), was wohl hinter dem Zauber Birmas stecken mag.
Zu diesen wenigen zähle ich. Das hat mit dem glücklichen Umstand zu tun, dass ich während meiner Pastorenzeit in Thailand auch nach Birma reisen sollte, um die dort lebenden Deutschen zu betreuen (wenn die das wollten) und Kontakte mit den einheimischen Kirchen zu pflegen. So kam ich 1984 zum ersten Mal für sieben Tage ins Land. (Es war die Zeit des "Birmanischen Wegs zum Sozialismus" und Touristen durften nicht länger bleiben.) Seitdem bin ich fast jedes Jahr mindestens einmal wieder hingereist und habe im Lauf der Jahre versucht, meine Eindrücke zu sortieren. Ich bin immer noch vom Lande fasziniert, hoffe aber, dass mich diese Faszination nicht blind gemacht hat.
Mehr zu dem, was bei meinen Versuchen, das Land und seine Menschen zu verstehen, und was andere davon haben können, findet sich unter den einzelnen Rubriken. - Außerdem finden sich aktuelle Nachrichten und Kommentare unter AKTUELL.
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