Hans-Bernd Zöllner |
Myanmar/Birma |
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Myanmar (bis 1989: Birma) ist ein wunderschönes Land mit einer überwiegend traurigen Geschichte und Gegenwart.
Über beides kann man Einzelheiten in deutscher Sprache einer Sammlung von Publikationen entnehmen, die in der Bibliothek des
Asien-Afrika-Instituts
der Universität Hamburg unter der Signatur 5 B 16 zu finden sind.
Zugang zu den Publikationen gibt es über die Namen der Autoren in alphabetischer Folge und die einzelnen
Sachgruppen.
Hier ist auch ein großer Teil meiner eigenen Veröffentlichungen zum Verständnis von Land und Leuten zu finden. Es hat einige Jahre gedauert, bis ich etwas von dem verstanden habe, was den besonderen Reiz und die besondere Problematik des Landes ausmacht. Soll heißen: Wer von diesem faszinierenden Land und seinen Menschen etwas begreifen will, braucht Geduld. Weiter ist hilfreich, bei einem Besuch die eigenen Eindrücke festzuhalten, eine Art Birma-Tagebuch zu schreiben, so wie es viele Reisende früher gemacht haben und wie es manche auch heute tun, um die Texte dann ins Netz zu stellen. Ich habe gute Erfahrungen mit dieser - manchmal anstrengenden - Übung gemacht. Meine Notizen aus den Jahren 1996 und 1997 sind somit als Anregung gedacht. Außerdem kann es nicht schaden, sich über die politische Situation im Lande schlau zu machen. Sie ist in jedem Falle kritisch, nur dass die Kontrahenten im politischen Kampf gegensätzlich Ansichten darüber vertreten, warum das so ist. Wer sich informieren müchte, sollte sich daher die unterschiedlichen Standpunkte von Regierung und Opposition zu Gemüte führen. Dabei kann man feststellen, dass es nicht ganz einfach ist, sich über Myanmar eine unabhängige Meinung zu bilden. Es gibt ganz wenige Gruppen, die das versuchen. Eine davon ist seit einiger Zeit die Free Burma Coalition. Wer sich gründlicher informieren will, kann einen von George Soros finanzierten Newsletter abonnieren und in einer online-Bibliothek stöbern. Nachrichten auf Deutsch gibt die Burma-Stelle im Asienhaus heraus.
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